Osteopathie ist Medizin - und noch viel mehr

Jeder hat den Begriff Osteopathie schon irgendwo gehört, aber was das genau ist, wissen die Wenigsten.

 

Um es gleich vorwegzunehmen: Osteopathie ist eine eigenständige, ganzheitliche Form der Medizin, in der mit den Händen diagnostiziert und behandelt wird. Osteopathie geht dabei den Ursachen von Beschwerden auf den Grund und behandelt den Menschen in seiner Gesamtheit.

 

Osteopathie beruht auf der Basis der Schulmedizin, schaut über den Tellerrand hinaus und behandelt über ein 3-Säulen-System.

 

·       Parietal : Knochen, Bänder und Muskeln

·       Viszeral: Organe

·       Cranio-Sacral: Kopf in Verbindung mit Kreuzbein

 

Selbstheilungskräfte werden mobilisiert

 

Krankheiten und Störungen entstehen oftmals dadurch, dass der Körper nicht mehr fähig ist, sich selbst zu regulieren. An diesem Punkt setzt die Osteopathie an und mobilisiert die Selbstheilungskräfte des Körpers. 

 

Jedes Körperteil und jedes Organ benötigt ausreichende Bewegungsfreiheit, um gut zu funktionieren. Ziel osteopathischer Behandlungen ist, Blockaden und Gewebespannung zu lösen und diese Bewegungsfreiheit wiederherzustellen. Dabei forschen wir immer nach den Ursachen von Beschwerden und beschränken sich nicht darauf, einzelne Symptome zu behandeln.

 

Osteopathische Behandlung: Wir nehmen uns Zeit

Unsere Osteopathin Verena Ollinger untersucht Sie von Kopf bis Fuß, geht den Ursachen Ihrer Beschwerden auf den Grund und behandelt diese ganz individuell. Deswegen nimmt sie sich viel Zeit, Zusammenhänge zu erkennen, denn in unserem Körper hängt alles mit allem zusammen. 

 

Gründliche Anamnese und sanfte Behandlung

 

Zu Beginn der Behandlung erstellt Verena Ollinger eine gründliche Anamnese/Diagnose mit speziellen Tests und Untersuchungen, um bösartige Erkrankungen auszuschließen. Die sanfte, manchmal kaum spürbare Behandlung erfolgt durch gezielte Manipulation, Massagen und Dehnungen.

 

Sie ertastet das Gewebe mit den Händen und kann so Strukturen der Muskeln, Faszien, Knochen, Nerven, Blutgefäße und innere Organe erkennen. Auf diese Weise ist sie in der Lage, Spannungen und Bewegungseinschränkungen zu diagnostizieren.

 

Enge Zusammenarbeit mit allen Beteiligten

 

Darüber hinaus ist es uns wichtig, eng mit Fachärzten, Allgemeinmedizinern, Therapeuten und natürlich auch mit unseren Patienten zusammenzuarbeiten.

Bei welchen Beschwerden hilft Osteopathie?

Die Liste ist lang, denn Osteopathie ist in vielen Bereichen sehr hilfreich, beispielsweise bei

 

  • akuten und chronischen Problemen des Bewegungsapparates, z. B. bei Gelenk- und Rückenbeschwerden oder akuten Verletzungsfolgen
  • bei Beschwerden im internistischen Bereich, z. B. bei Verdauungsstörungen, Kreislaufbeschwerden oder Operationsfolgen, z. B. Narben
  • Beschwerden im Hals-Nasen-Ohren-Bereich, z. B. bei Kopfschmerzen, Schwindel, Gleichgewichtsstörungen, Tinnitus, bei Nasennebenhöhlenentzündungen, chronischen Mittelohrentzündungen
  • Problemen im urogenitalen Bereich, z. B. bei Inkontinenz, chronischen Blasenentzündungen, Nieren- und Prostatabeschwerden
  • Beschwerden im gynäkologischen Bereich, z. B. bei Menstruationsbeschwerden, der Betreuung von Frauen während der Schwangerschaft und nach der Geburt, Uterusmyomen, Wechseljahresbeschwerden, Infertilität und nach gynäkologischen Operationen
  • Quetschungen und Verstauchungen
  • Beschwerden, die aus einer Fehlhaltung resultieren
  • Verspannungen
  • emotionalem Stress
  • Kopfschmerzen
  • allgemeiner Erschöpfung und Leistungsschwäche
  • Beschwerden im Muskel-Skelett-System
  • Bewegungseinschränkungen und Blockaden
  • chronischen Schmerzzuständen
  • Atemerkrankungen und Störungen der Lungenfunktion

Sie leiden unter einer dieser Beschwerden? Machen Sie am besten gleich einen Termin bei uns aus, damit wir Ihnen schnell helfen können. 

Hinweis: Bei bösartigen Erkrankungen sowie meldepflichtigen Infektionskrankheiten ist eine osteopathische Behandlung unter Umständen ausgeschlossen.

 

Osteopathie wirkt begleitend

 

Osteopathie ist in vielen Fällen als einzige medizinische Maßnahme völlig ausreichend. Je nach Beschwerdebild setzen wir sie aber auch begleitend bei anderen medizinischen Behandlungen ein, vor allem bei schwerwiegenden Erkrankungen.

 

Osteopathie zur Prävention

 

Sie sind müde, fühlen sich abgeschlagen und unwohl? Das ist womöglich ein Anzeichen einer Erkrankung. Durch die osteopathische Behandlung können wir Funktionsstörungen aufspüren und behandeln, bevor die Beschwerden spürbar werden. 

Lassen Sie sich am besten einmal im Quartal osteopathisch behandeln, um Ihrer Gesundheit etwas Gutes zu tun.

 

Unsere Osteopathin Verena Ollinger

Wir freuen uns, dass Verena Ollinger mit in unserem Team ist.

Verena Ollinger ist  nicht nur Osteopathin, sondern auch Physiotherapeutin und Heilpraktikerin. Dadurch hat sie ein breit gefächertes, fundiertes Know-how und Sie sind bei ihr in den besten Händen.

Kostenerstattung

Durch Verena Ollingers Zusatzausbildung als Heilpraktikerin werden die Kosten von fast allen Krankenkassen teilweise erstattet.

Einige Kassen wie z. B. die AOK wünschen eine ärztliche Empfehlung über die Behandlung mittels Osteopathie.

 

In der Regel werden jährlich 3 bis 6 Sitzungen mit 50 bis 120 Euro pro Sitzung bezuschusst.

 

Fragen Sie am besten vor der ersten Behandlung bei Ihrer Krankenkasse nach, in welchem Rahmen sie die Kosten für osteopathische Behandlung übernimmt.